Runder Tisch der Tanzarchive und Tanzsammlungen

Der Runde Tisch Tanzarchive und Tanzsammlungen

2019 wurde der Runde Tisch Tanzarchive und Tanzsammlungen durch den Verbund Deutscher Tanzarchive (VDT) gemeinsam mit dem Dachverband Tanz Deutschland ins Leben gerufen. Sein Ziel ist es, ein Forum für Fragen der Archivierungspraxis im Tanz für alle Vertreter*innen der Tanzszene zu bieten.

Beim ersten Runden Tisch der Tanzarchive und Tanzsammlungen im Deutschen Tanzarchiv Köln diskutierten die Vertreter*innen der Archive, der Ausbildung und Lehre, der Wissenschaft und der Kulturgutbewahrung die Erarbeitung einer politischen Umsetzungsstrategie für Förderung zur Digitalisierung.

Der zweite Runde Tisch widmete sich im November 2022 in Berlin Initiativen der Selbstarchivierung, zu dem neben Archiven und Sammlungen sowohl Institutionen und Organisationen auch Kollektive und Einzelakteur*innen, die sich mit der Überlieferung der Tanzkunst beschäftigen, sowie Vertreter*innen der Tanzwissenschaft und Journalist*innen gehören.

Im Mittelpunkt des dritten Runden Tisches 2023 stand die Frage nach Möglichkeiten der Kooperationen von Tanzarchiven mit Archiven der Rundfunk- und Medienanstalten, um langfristig das Kulturerbe Tanz gemeinsam sichtbar(er) zu machen. Welche Wege der Zusammenarbeit finden sich, wenn es um die Bestände von Tanzarchiven im Austausch mit Beständen der Archive von Medienanstalten geht? Wo ergänzen sich Bestände? Welche Nutzungsinteressen und -wünsche gibt es hier - auch über die Forschung hinaus - in der Künstler*innenschaft? Das Treffen richtete sich an Archivar*innen aus Kultur- und Medienarchiven, an Künstler*innen und Wissenschaftler*innen, an Journalist*innen, Film- und Fernseh-Produzent*innen und Filmer*innen.

Der vierte Runde Tisch ist noch nicht terminiert. 

 

  • 3. Runder Tisch der Tanzarchive und Tanzsammlungen

    Der 3. Runde Tisch der Tanzarchive und Tanzsammlungen fand am 2. Juni 2023 im Deutschen Tanzarchiv Köln statt. Im Fokus stand diesmal der Austausch mit Archiven der Medien- und Rundfunkanstalten. Seit vielen Jahrzehnten sind die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ein wichtiger Produzent von Dokumentationen zu Tanzgeschichte und zeitgenössischen Tanzaufführungen, die Zugänglichkeit auf die tanzbezogenen Filmbestände ist dabei oft beschränkt auf die Wissenschaft und Forschung.
    Bei dem Treffen standen deshalb sowohl das gegenseitige bessere Kennenlernen der Arbeitsweisen und Bestände im Raum als auch die jeweiligen Bedarfe für potenzielle Kooperationen um langfristig mehr Zugänglichkeit für alle Nutzer*innen, auch aus dem künstlerischen Bereich, zu ermöglichen und das Kulturerbe Tanz dadurch sichtbarer zu machen.

    Das Programm des 3. RTT können Sie hier einsehen. 

  • 2. Runder Tisch der Tanzarchive und Tanzsammlungen

    2. Runder Tisch der Tanzarchive und Tanzsammlungen

    Initiativen der Selbstarchivierung

    Der 2. Runde Tisch Tanzarchive und Tanzsammlungen fand am 18. November 2022 in Berlin statt. Diesmal lag der Fokus auf Initiativen der Selbstarchivierung.

    Sammlungen, die sich der Überlieferung aller Formen von Tanz widmen, finden sich in Archiven, Bibliotheken und Museen, in Ausbildungsinstitutionen, in kommunalen, Landes- und Staatstheatern sowie in Tanz- und Produktionshäusern. Sie werden aber auch von Künstler:innen und anderen Akteur:innen der Szene individuell betrieben oder initiiert. In den vergangenen Jahren waren es insbesondere die oftmals künstlerischen Initiativen aus der Szene heraus, die spannende Entwicklungen angestoßen und die etablierten Archive durch neue Perspektiven in ihren Arbeitsweisen herausgefordert haben.

    Wie diese Initiativen agieren und wie Künstler:innen, Tanzkollektive, -ensembles und Ausbildungsinstitutionen ihre Herangehensweisen an das Thema Archivierung definieren, war Thema für diesen Runden Tisch.

  • 1. Runder Tisch Tanzarchive und Tanzsammlungen

    1. Runder Tisch Tanzarchive und Tanzsammlungen

    Im Mai 2019 fand in Köln der erste Runde Tisch der Tanzarchive und -sammlungen statt. Der VDT lud Vertreter*innen der Archive, der Ausbildung und Lehre, der Wissenschaft und der Kulturgutbewahrung zu einem emeinsamen Austausch ein, in dem die Erarbeitung einer politischen Umsetzungsstrategie für Förderung zur Digitalisierung diskutiert wurde. Die Keynote hielt Frau Dr. Kaiser-Schuster von der Kulturstiftung der Länder (KSL). In ihren einleitenden Worten tellte sie die Arbeit der Kulturstiftung der Länder vor und gab Feedback zur bisherigen Strategie und Ergebnissen der Tanzarchive mit möglichen Umsetzungsstrategien. Diese wurden in der weiteren Dikussion vertieft und ausgearbeitet.

    Im zweiten Thementeil diskutierten die Anwesenden, wie Tanzarchive und -sammlungen stärker als bisher die Bedürfnisse von Tanzausbildung und Tanzforschung aufnehmen können, um die Zusammenarbeit zu optimieren.

    Aus diesem Treffen entstand ein Antrag bei der Kulturstiftung der Länder. Weitere Informationen dazu finden Sie unter dem Punkt: Projekte und Initiativen - Tanz- Gedächtnis - Digitalität.