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Archiv Darstellende Kunst der Akademie der Künste

Während die Kunstsammlung und das Historische Archiv bis zur Gründung der Akademie im Jahr 1696 zurückreichen, entstanden die Personenarchive erst nach dem Zweiten Weltkrieg in den beiden Berliner Akademien der Künste (Ost und West). Diese vereinigten sich 1993; die heutige Akademie steht seit 2004 in der Trägerschaft der Bundesrepublik Deutschland. Den ersten Sammelschwerpunkt bildeten die Archive der von den Nationalsozialisten verfolgten Künstler, deren Andenken und künstlerische Botschaft für kommende Generationen zu erhalten zu verbreiten und war. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Mitglieder der Akademie aus allen sechs Sektionen, analog zu denen sechs Archivabteilungen zur Bildenden Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst bestehen. Derzeit betreut das Archiv 1.200 Einzelbestände mit 12.000 laufenden Regalmetern Schriftgut betreut, 25.000 großformatige Blätter Theatergrafik, 55.000 Baupläne, über 1,5 Millionen Fotografien, 65.000 Kunstwerke und 40.000 künstlerische Plakate sowie 550.000 Bestandseinheiten in der Bibliothek.

 

Die Bestände zum Tanz gehören dem Archiv Darstellende Kunst an. Schwerpunkte sind der Ausdruckstanz der 1920er und 1930er Jahre, der Klassische Tanz in der Ausprägung nach dem Zweiten Weltkrieg sowie das Moderne Deutsche Tanztheater. Mit den Archiven u.a. von Mary Wigman, Gret Palucca, Valeska Gert, Tatjana Gsovsky, Tom Schilling und dem Tanztheater der Komischen Oper Berlin, Gerhard Bohner, Susanne Linke sowie Johann Kresnik sind sie sehr prominent besetzt. Die Bestände bestehen aus Sammlungen (Filme, Videomaterialien, Tonträger, Fotografien u.a.) sowie Vor- bzw. Nachlässen zu Personen. Die Bestände Tanz sind in einer EasyDB-Datenbank in 11.319 Datensätzen nachgewiesen.

Kontextspalte

Ausgewählte Bestände/Nachlässe/Sammlungseinheiten

  • Gerhard Bohner
  • Valeska Gert
  • Tatjana Gsovsky
  • Harald Kreutzberg
  • Johann Kresnik
  • Komische Oper Berlin / Tom Schilling
  • Gret Palucca
  • Tanzfabrik Berlin
  • Mary Wigman