Aktuelles

German Dance Archives On Tour

Paris
SIBMAS-conference (International Association of Libraries and Museums of Performing Arts)
To speak with one voice – the Verbund deutscher Tanzarchive – (Association of German Dance Archives) as an example of permanent and interinstitutional cooperation

Presentation by Stephan Dörschel (Academy of Arts, Berlin) and Thomas Thorausch (German Dance Archives Cologne) about cooperations of dance archives and collections of the Association of German Dance Archives

http://www.sibmas.org/conferences/invitation/programme/


Gert Weigelt - Autopsie in Schwarz/Weiss

Neue Ausstellung im Deutschen Tanzarchiv Köln vom 24. März 2018 bis 27. Januar 2019

Menschliche Skulpturen füllen den Raum. Skulpturen in Bewegung – inszeniert von dem Fotografen Gert Weigelt. Seine Arbeiten in Schwarz/Weiß, entstanden aus der Zusammenarbeit mit Tänzern im Studio, gehen weit über das Selbstverständnis konventioneller Tanzfotografie hinaus. Sie sind Ausdruck eines ästhetischen Anspruchs, der sich anschickt, Körperlichkeit und Tanz mit der Kamera aus analytischer Perspektive zu sehen und zu zeigen. Häufig mit einem ironisierenden Augenzwinkern.

Die Ausstellung „Gert Weigelt. Autopsie in Schwarz/Weiß“ widmet sich seinen Studioarbeiten – inszenierte Körper- und Portraitstudien – die durch ihre betonte Formenstrenge und Ästhetik sowie ihr erotisches Flair faszinieren. Die Fotografieschau wird ergänzt durch die Präsentation seiner Kunstfilme – in Bewegung gesetzte Bildchoreographien –, die Gert Weigelt in den 1990er Jahren für das Zweite Deutsche Fernsehen und den niederländischen Fernsehsender NOS kreiert hat.

Weitere Informationen auf den Seiten des Deutschen Tanzarchivs Köln.


Brücken in die Zukunft.

Zur Situation der Archive, Bibliotheken und Sammlungen an den Ausbildungsstätten für Tanz in Deutschland.

Brücken in die Zukunft.
Ergebnisse, Schlussfolgerungen und Anregungen einer Umfrage der Ausbildungskonferenz Tanz (AK|T) und des Verbunds Deutscher Tanzarchive (VDT) zur Situation der Archive, Bibliotheken und Sammlungen an den Ausbildungsstätten für Tanz in Deutschland aus den Jahren 2016/17

Im Rahmen der 6. Biennale Tanzausbildung in Berlin wurden am 1. März 2018 Ergebnisse einer Bestandserhebung der Ausbildungskonferenz Tanz (AK|T) und des Verbunds der Tanzarchive (VDT) vorgestellt und anschließend diskutiert. Hier können Sie die wesentlichen Ergebnisse der Umfrage nachlesen.

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Berliner Secession und Russisches Ballett: Ernst Oppler

Nur noch bis 28. Januar 2018

Eine Ausstellung des Deutschen Tanzarchivs Köln im Tanzmuseum

Anlässlich des 150. Geburtstags des „Tanzmalers“ Ernst Oppler (1867–1929) zeigt das Deutsche Tanzarchiv Köln erstmals eine umfassende Retrospektive der Arbeiten mit Tanzbezug aus dem in Köln bewahrten bedeutenden Nachlassbestand Opplers. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt dabei auf dem nie zuvor gezeigten zeichnerischen Werk.

Ausführliche Informationen über die Ausstellung und das Rahmenprogramm sowie Beispiele der 120 Exponate und deren Präsentation finden Sie unter www.der-tanzmaler.de


Fachtag Darstellende Künste

Schwerpunktthema: Arbeitsbedingungen in den neuen Bundesländern
Eine Veranstaltung im Rahmen des TANZFONDS ERBE Projektes Bautzner Straße 107, Past Present Future

Aus der Pressemeldung vom 19.9.2017:

Unter der Überschrift Kreative Allianzen für eine demokratische Öffentlichkeit ging am Samstag, 16.9.2017 der dreitägige Fachtag Darstellende Künste zu Ende, der rund 70 Tanz- und Theaterschaffende aus ganz Deutschland mit Dresdner Künstler*innen und Vertreter*innen der Kulturverwaltung und Kulturpolitik zusammenbrachte. Initiiert vom Verein Villa Wigman für TANZ e.V. und konzipiert in Kooperation mit dem Dachverband Tanz Deutschland und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste wurde der Fachtag vom 14. bis 16. September 2017 in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden ausgerichtet.

Die Teilnehmer*innen bekräftigten die Bedeutung einer Kulturpolitik, die sich als Gesellschaftspolitik begreift und das Ziel verfolgt, demokratische Auseinandersetzung zu stärken und Partizipation zu ermöglichen. Die Darstellenden Künste – die Tanz- und Theaterhäuser wie auch die Freie Szene – bilden einen Kern der kritischen Bürgerschaft, welche die Entwicklung einer demokratischen Öffentlichkeit ganz wesentlich mitgestalten. Wie wichtig dabei auch eine starke Freie Szene als kritische Stimme, künstlerischer Stachel wäre, wurde in Dresden einmal mehr deutlich. Dresden – von außen noch immer als die Stadt der Pegida wahrgenommen – muss seine Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 auch als Aufgabe zur Entwicklung einer vielfältigen, kritischen Kunstszene begreifen… Ausgehend von einer Bestandsaufnahme diskutierten die Teilnehmer*innen des Fachtags Arbeitsschritte zur Veränderung der prekären finanziellen Situation der Freien Darstellenden Künste. Hierfür, darüber waren sich die Teilnehmer*innen einig, braucht es klare Argumente, überzeugende Konzepte, einen langen Atem und starke Allianzen…

Weitere Informationen


INNER SUSPENSION - Susanne Linke

Susanne Linke, Schülerin bei Mary Wigman in Berlin, wird vom 14. bis 19. Mai im ITI / Mime Centrum in Berlin ihren Workshop „Inner Suspension – Technik, Recherche, Dokumentation“ ausrichten. In Kooperation mit dem Dachverband Tanz Deutschland wird der Workshop dokumentiert. Denn auch diese Arbeitsweisen sind Teil des immateriellen Kulturerbes, einem Schwerpunkt in der Arbeit des Dachverbandes, gemeinsam mit dem Verbund deutscher Tanzarchive.


Villa Wigman für den TANZ

Am 26. April hat sich in Dresden der Verein "Villa Wigman für TANZ" gegründet. Der Verein ist aus dem TanzNetzDresden hervorgegangen und stellt sich als Träger auf für eine künftige Nutzung der früheren Arbeits- und Wirkungsstätte von Mary Wigman in ihren Dresdner Jahren.

Das Haus, welches in Dresden als "Kleine Szene" bekannt ist und derzeit noch von der Semperoper als Probenstätte genutzt wird, soll künftig als Produktionsort für die Freie Tanzszene in Dresden entwickelt werden.

Demnächst sind konkrete Gespräche mit Dresdens Kulturbürgermeisterin und mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst geplant. Der Dachverband Tanz Deutschland hat die Initiatorinnen bei der Entwicklung von Nutzungskonzept und Finanzierungsmodellen unterstützt.


VdT und ICH+I

Im Rahmen des EU-Projekts ITN-DCH fand das internationale Symposium: ICH+I: Focus Dance zur Dokumentation und Visualisierung des Kulturerbes Tanz statt

Der Erhalt des Kulturellen Erbes, sowohl des materiellen als auch des immateriellen, ist eine der Kernaufgaben des 21. Jahrhunderts, die nur gemeinschaftlich gelöst werden kann.

Das Symposium Intangible Cultural Heritage and Innovation. 2D and 3D Documentation and Visualisation of Performing Arts, Folklore and Rituals through the example of: DANCE, das vom 16.-18. November 2015 im Kunstquartier Bethanien stattfand, gab Raum für Diskussion zu Fragen, die wesentlich mit dieser Aufgabe verbunden sind.

Im Vordergrund der vom Dachverband Tanz Deutschland initiierten Veranstaltung, deren Partner unter anderem der Verbund Deutscher Tanzarchive war, stand die Auseinandersetzung mit den dokumentarischen und visualisierenden Techniken zur Darstellung der Kunstform Tanz.

Mehr als 120 Teilnehmer mit unterschiedlichsten künstlerischen und Forschungshintergründen konnten gemeinsam in einer Doppelstruktur aus Diskussionsrunden und praktischen Laboratorien die Möglichkeiten des Erhalts und der Präsentation des künstlerischen Tanzerbes erkunden und debattieren.