News

Neuerscheinung:

Archivprozesse der Aufführungskünste. Ein Arbeitsbuch.
Unter dem Titel„Bewegen, Aufzeichnen, Aufheben, Ausstellen: Archivprozesse der Aufführungskünste“ legen Barbara Büscher und Franz-Anton Cramer die Ergebnisse ihrer Forschungen im Zusammmenhang des DFG-geförderten Projekts Verzeichnungen. Medien und konstitutive Ordnungen von Archivprozessen der Aufführungskünste vor.
Den Schwerpunkt des Arbeitsbuches bilden Analysen und Materialien zu Präsentationsformen von Performance und Aufführungen im musealen Kontext. 
Das Arbeitsbuch ist kostenlos hier als interaktives PDF unter sowie hier einsehbar.

Erste Materialien des Pina Bausch Archivs sind online

Seit dem 18. November 2021 sind erste Archivmaterialien aus dem Pina Bausch Archiv online! Schritt für Schritt baut die Pina Bausch Foundation ein digitales Archiv auf, um allen Interessierten weltweit einen Zugang zum Werk von Pina Bausch und ihrem Archiv zu ermöglichen. 
Erreichbar ist die Website unter: pinabausch.org

 

Weiterhin erhältlich: Publikation zur Tänzerin Loïe Fuller

Am 30. Januar 2022 ist im Clemens Sels Museum in Neuss die Ausstellung über die Tänzerin Loïe Fuller zu Ende gegangen. Leider waren keine Folgestationen möglich. Weiterhin erhältlich ist jedoch die lesenswerte und liebevoll aufgemachte Begleitpublikation zur Ausstellung: Loïe Fuller Superstar. Tänzerin aus Licht und Farbe, herausgegeben von Anita Hachmann im Auftrag der Stadt Neuss und erschienen im Wienand Verlag 2021.
 

Digitalisierung – für wen? Runder Tisch der Tanzarchive und Tanzsammlungen

Deutsches Tanzarchiv Köln

Am 7. Mai 2019 fand im Deutschen Tanzarchiv Köln auf Einladung des Verbund Deutscher Tanzarchive der Runder Tisch der Tanzarchive und Tanzsammlungen im Deutschsprachigen Raum statt. Archive, Wissenschaft und Ausbildungstätten diskutierten über Entwicklungsschritte im Hinblick auf eine Stärkung und Verbesserung der Zusammenarbeit und Vernetzung untereinander, Fördermöglichkeiten und in diesem Zusammenhang die politische Sichtbarkeit der Tanzarchive. Die Keynote übernahm Dr. Britta Kaiser-Schuster von der Kulturstiftung der Länder (KSL).

Folgende Schritte wurden für die Zukunft formuliert:

  • Der Verbund Deutscher Tanzarchivs (VDT) wird jährlich einen Runden Tisch der Tanzarchive und -sammlungen einberufen und dazu VertreterInnen aus Ausbildung und Wissenschaft einladen.
  • Der nächste Runde Tisch soll sich im 1. Quartal 2020 in Berlin mit dem Thema Rechte und Lizenzen sowie der Einrichtung einer möglichen Clearingstelle für Rechte befassen.
  • Unabhängig davon sollen während des laufenden Jahres Diskussionen in Einzeltreffen und kleine Runden stattfinden, mit dem Ziel, gemeinsame Arbeitsbereiche, Aufgaben- und Handlungsfelder im Miteinander von Archiv, Ausbildung und Wissenschaft zu benennen.
  • Die Zusammenarbeit der Archive und Sammlungen mit den Ausbildungsstätten für Tanz und derAusbildungskonferenz Tanz (AKT) soll weiter intensiviert werden.

German Dance Archives On Tour

Paris
SIBMAS-conference (International Association of Libraries and Museums of Performing Arts)
To speak with one voice – the Verbund deutscher Tanzarchive – (Association of German Dance Archives) as an example of permanent and interinstitutional cooperation

Presentation by Stephan Dörschel (Academy of Arts, Berlin) and Thomas Thorausch (German Dance Archives Cologne) about cooperations of dance archives and collections of the Association of German Dance Archives

http://www.sibmas.org/conferences/invitation/programme/


Bridges into the future.

the situation of archives, libraries and collections at dance training centres in Germany

The results, conclusions and ideas of a questionnaire from the Dance Education Conference (AK|T) and the Association of German Dance Archives (VDT) on the situation of archives, libraries and collections at dance training centres in Germany from the year 2016/17.

The results of a survey conducted by the dance education conference (AK|T) and the Association of German Dance Archives (VDT) were presented and discussed in connection with the 6th Bienniale Tanzausbildung (1st of March 2018) in Berlin. You can read the results of the survey here.

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Fachtag Darstellende Künste

Schwerpunktthema: Arbeitsbedingungen in den neuen Bundesländern
Eine Veranstaltung im Rahmen des TANZFONDS ERBE Projektes Bautzner Straße 107, Past Present Future

Aus der Pressemeldung vom 19.9.2017:

Unter der Überschrift Kreative Allianzen für eine demokratische Öffentlichkeit ging am Samstag, 16.9.2017 der dreitägige Fachtag Darstellende Künste zu Ende, der rund 70 Tanz- und Theaterschaffende aus ganz Deutschland mit Dresdner Künstler*innen und Vertreter*innen der Kulturverwaltung und Kulturpolitik zusammenbrachte. Initiiert vom Verein Villa Wigman für TANZ e.V. und konzipiert in Kooperation mit dem Dachverband Tanz Deutschland und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste wurde der Fachtag vom 14. bis 16. September 2017 in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden ausgerichtet.

Die Teilnehmer*innen bekräftigten die Bedeutung einer Kulturpolitik, die sich als Gesellschaftspolitik begreift und das Ziel verfolgt, demokratische Auseinandersetzung zu stärken und Partizipation zu ermöglichen. Die Darstellenden Künste – die Tanz- und Theaterhäuser wie auch die Freie Szene – bilden einen Kern der kritischen Bürgerschaft, welche die Entwicklung einer demokratischen Öffentlichkeit ganz wesentlich mitgestalten. Wie wichtig dabei auch eine starke Freie Szene als kritische Stimme, künstlerischer Stachel wäre, wurde in Dresden einmal mehr deutlich. Dresden – von außen noch immer als die Stadt der Pegida wahrgenommen – muss seine Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 auch als Aufgabe zur Entwicklung einer vielfältigen, kritischen Kunstszene begreifen… Ausgehend von einer Bestandsaufnahme diskutierten die Teilnehmer*innen des Fachtags Arbeitsschritte zur Veränderung der prekären finanziellen Situation der Freien Darstellenden Künste. Hierfür, darüber waren sich die Teilnehmer*innen einig, braucht es klare Argumente, überzeugende Konzepte, einen langen Atem und starke Allianzen…

Weitere Informationen


INNER SUSPENSION - Susanne Linke

Susanne Linke, Schülerin bei Mary Wigman in Berlin, wird vom 14. bis 19. Mai im ITI / Mime Centrum in Berlin ihren Workshop „Inner Suspension – Technik, Recherche, Dokumentation“ ausrichten. In Kooperation mit dem Dachverband Tanz Deutschland wird der Workshop dokumentiert. Denn auch diese Arbeitsweisen sind Teil des immateriellen Kulturerbes, einem Schwerpunkt in der Arbeit des Dachverbandes, gemeinsam mit dem Verbund deutscher Tanzarchive.


VdT und ICH+I

Im Rahmen des EU-Projekts ITN-DCH fand das internationale Symposium: ICH+I: Focus Dance zur Dokumentation und Visualisierung des Kulturerbes Tanz statt

Der Erhalt des Kulturellen Erbes, sowohl des materiellen als auch des immateriellen, ist eine der Kernaufgaben des 21. Jahrhunderts, die nur gemeinschaftlich gelöst werden kann.

Das Symposium Intangible Cultural Heritage and Innovation. 2D and 3D Documentation and Visualisation of Performing Arts, Folklore and Rituals through the example of: DANCE, das vom 16.-18. November 2015 im Kunstquartier Bethanien stattfand, gab Raum für Diskussion zu Fragen, die wesentlich mit dieser Aufgabe verbunden sind.

Im Vordergrund der vom Dachverband Tanz Deutschland initiierten Veranstaltung, deren Partner unter anderem der Verbund Deutscher Tanzarchive war, stand die Auseinandersetzung mit den dokumentarischen und visualisierenden Techniken zur Darstellung der Kunstform Tanz.

Mehr als 120 Teilnehmer mit unterschiedlichsten künstlerischen und Forschungshintergründen konnten gemeinsam in einer Doppelstruktur aus Diskussionsrunden und praktischen Laboratorien die Möglichkeiten des Erhalts und der Präsentation des künstlerischen Tanzerbes erkunden und debattieren.