Der Verbund Deutscher Tanzarchive

Der Verbund Deutscher Tanzarchive besteht aus sieben mitwirkenden Institutionen. Seit 2007 zur Aufgabe gemacht, die Sichtbarkeit und Zugänglichmachung des Wissens und der Vielfalt, die in den Tanzarchiven liegt, der Öffentlichkeit zu präsentieren und sich gemeinsam für die Bedarfe der Tanzarchive und Sammlungen einzusetzen.
Zum Verbund gehören aktuell folgende Institutionen: das Archiv Darstellende Kunst der Akademie der Künste Berlin, das Archiv des Instituts für Zeitgenössischen Tanz der Folkwang Universität der Künste | Folkwang Tanzarchiv , das Hochschularchiv der Palucca Hochschule in Dresden, das Deutsche Tanzarchiv Köln, Deutsches Tanzfilminstitut Bremen, die Mediathek für Tanz und Theater am Internationalen Theaterinstitut Deutschland und das Tanzarchiv Leipzig.
Dafür arbeiten die Tanzarchive im Verbund seit vielen Jahren in verschiedenen Initiativen und Projekten übergreifend zusammen.
Mit dem Runden Tisch Tanzarchive und Tanzsammlungen bringt der Verbund seit 2019 die Tanzarchive, Sammlungen und Initiativen im deutschsprachigen Raum in den Austausch zu aktuellen Themen.
Seit 2022 beteiligen sich die Archive maßgeblich am Aufbau der Plattform www.tanz-digital.de . Auf dieser werden die Historie und Gegenwart des Tanzes in einzigartigen Verknüpfungen von verschiedenen Materialien dargestellt und erlebbar gemacht. Die große Vielfalt des Contents ist einer wachsenden Community zu verdanken, die sich aktiv daran beteiligt, das Tanzschaffen digital sichtbar zu machen.
In 2023 und 2024 wurde eine Studie zu den Strukturbedingungen und Arbeitsprozessen in fünf Tanzarchiven und Tanzsammlungen in Deutschland im Rahmen des Projekts TANZ-GEDÄCHTNIS-DIGITALITÄT, gefördert durch die Kulturstiftung der Länder, erarbeitet. Die daraus entstandenen Handlungsempfehlungen sindhier einsehbar.
Im Rahmen des Projekts Kulturerbe Tanz, gefördert durch den Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, konnten fünf Tanzarchive von 2023 bis 2025 an ausgewählten Digitalisierungsvorhaben arbeiten: die Bestandsbeschreibung des Tatjana-Gsovsky-Gert-Reinholm-Archivs, die Digitalisierung und Online-Stellung von ausgewählten Tanzbüchern aus dem 16. und 17. Jahrhundert, Digitale Methoden im Tanzarchiv, filmische Portraits der Tanzarchive und Tanzkünstler*innen und Tanz in der DDR mit den Schwerpunkten: Patricio Bunster und Gret Palucca. Begleitet wurden die Vorhaben durch Workshops. Hier finden Sie weitere Informationen zu den Projektergebnissen.
In der Abschlussveranstaltung am 15. Januar 2026 werden in Berlin Fragen um den “Kultur[Gut]Schutz - Tanz gemeinsam bewahren” diskutiert.
Der Verbund wird koordiniert durch die Geschäftsstelle des Dachverband Tanz Deutschland.






